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Salzburger GelenksmischungDie Salzburger Gelenksmischung ist ein diätetisches Lebensmittel für die medizinische Behandlung der Arthrose. Weiter

Versorgung von Knochenbrüchen

Die konservative Behandlung von Knochenbrüchen beginnt mit der Diagnosestellung und schließt die Behandlungsverfahren an, die die Knochenbruchheilung fördern.

Die Diagnose stelle ich durch die körperliche Untersuchung und mittels Hilfsuntersuchungen wie Ultraschall, Röntgenaufnahmen, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie. Anschließend muss der Bruch durch geeignete Maßnahmen wieder in die anatomische Stellung (Ausgangsstellung) gebracht werden, wobei diese in allen Ebenen (Länge, Achsenknick, Seitverschiebung, Rotation) kontrolliert wird.

Bei stark verschobenen Brüchen können Begleitschäden wie Durchblutungsstörung, Nervenschädigung, Hautschäden, Spannungsblasen oder ausgedehnte Blutergüsse auftreten. Daher muss die Reposition (Brucheinrichtung) so früh wie möglich erfolgen. Manchmal genügt ein einfacher Zug in der Längsachse des Knochens unter lokaler Betäubung, manchmal ist ein Bruch erst durch eine Operation wieder einzurichten. Sind die einzelnen Knochenfragmente zueinander bzw. zur anatomischen Stellung nicht oder kaum verschoben, kann der Bruch auch ohne weitere Maßnahmen behandelt werden.

Die Voraussetzung zur Knochenheilung ist nun die Ruhigstellung. In vielen Fällen verwende ich steife Verbände (Gips- oder Kunststoffverbände), manchmal, je nach Lokalisation und Art des Bruches reichen auch Stoffverbände aus.

Ein Knochenbruch heilt in der Regel innerhalb von 3-12 Wochen, je nach Grösse und Belastung des Knochens. In dieser Zeit muss die Frakturstellung radiologisch kontrolliert werden, um rechtzeitig ein mögliches Abweichen der Fragmente aus ihrer ursprünglichen Stellung durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Auch operativ versorgte Brüche sollten bis zur Knochenheilung radiologisch kontrolliert werden.