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Salzburger GelenksmischungDie Salzburger Gelenksmischung ist ein diätetisches Lebensmittel für die medizinische Behandlung der Arthrose. Weiter

Stosswellen-Therapie

Stoßwellen oder Schockwellen sind hochenergetische Druckwellen, die Schallwellen ähnlich sind. Sie werden elektrohydraulisch, elektromagnetisch, piezoelektrisch oder ballistisch erzeugt. Die Wellen werden dann entweder in der Tiefe des Körpers an einem Punkt gebündelt (fokussierte Stosswelle) oder verstreuen ihre Energie ausgehend von ihrer Quelle an der Körperoberfläche (radiale Stosswelle).

Die Nutzung der Stosswelle ist in der Medizin nicht neu, schon vor ca. 30 Jahren wurden damit erste Erfahrungen gemacht, anfangs jedoch nur auf dem Gebiet der Steinzertrümmerung (Urologie). In der Folge stellte man fest, dass die Stoßwellen durch Bildung neuer Blutgefäße und Veränderung des Stoffwechsels einen Selbstheilungsprozess im Körper in Gang setzen. Sie verursachen somit eine biologische Wirkung im Körper.

Wir unterscheiden zwischen fokussierten, defokussierten (planaren) oder radialen, hochenergetischen oder niedrigenergetischen Wellen und wenden sie je nach Erkrankung unterschiedlich an. Es ist auch eine unterschiedliche Anzahl von Sitzungen je nach Erkrankung erforderlich, in der Regel aber nicht mehr als 4 oder 5. Behandlungsmethoden wie zum Beispiel Physiotherapie können die Stoßwellentherapie begleiten.

In der Praxis stellen wir den Schallkopf des Stoßwellengerätes auf das betroffene Gebiet ein und der erkrankte Bereich wird mit Stoßwellen beschossen. Arbeiten wir mit geringer Energie, wie z.B. am Ellbogen oder an der Ferse, ist die Behandlung nahezu schmerzfrei und keine örtliche Betäubung notwendig. Wird jedoch eine Pseudarthrose behandelt, ist sogar eine Narkose erforderlich.

Die Stoßwellentherapie verursacht kaum Nebenwirkungen. In seltenen Fällen beobachten wir lokale Blutergüsse oder eine kurzzeitige Schmerzverstärkung. In der Schwangerschaft und bei Blutgerinnungsstörungen wenden wir die Stoßwellentherapie nicht an.

In unserer Ordination wenden wir die Stoßwelle regelmäßig bei folgenden Erkrankungen des Bewegungsapparates an:

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Tennisellbogen (Epicondylitis radialis)
  • Golferellbogen (Epicondylitis ulnaris)
  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
  • Achillodynie
  • Trochanter-Schmerzsyndrom (Bursitis trochanterica)
  • Muskelhartspann, Myogelose, myofasciales Schmerzsyndrom
  • Knochenmarködeme und Knochennekrosen (Osteochondrosis dissecans)
  • Nicht heilender Knochenbruch (Pseudarthrose)
  • Narben, Verbrennungen, Wundheilungsstörungen
  • Cellulite